S-Boot Class 21

Grundlage

Das Sicherungsboot „Class 21“ wurde 1952-54 auf der „Burmester-Werft“ in Bremen für die US-Navy speziell für die Rheinflottille gebaut. Die Boote wurden 1958 an die Flusspioniere übergeben.

Die Pionierflotte hatte Ende des Jahres 1968 einen Umfang von insgesamt 85 Booten!

Im Rahmen einer Umstrukturierung der Flusspioniere mit einer gleichzeitigen Verminderung von sechs auf vier Kompanien kam es 1969/1970 zu einer Neuverteilung des vorhandenen Gerätes.

Einsatz

Das Pionier-Sicherungsboot wurde im Rahmen der Flusspionierkompanie zu Erkundungs-, Aufklärungs- und Sicherungsaufträgen eingesetzt.

Ein Einsatz gemeinsam mit Taucher- und Sturmbootgruppe war ebenfalls möglich. Im Regelfalle wurde es jedoch zur Verstärkung eines Flusspionierzuges an einer Ersatzübergangsstelle eingesetzt.

Technische Angaben

Länge über Deck 25,00 m
Länge in der Konstruktionswasserlinie 23,00 m
Breite auf Spanten 3,80m
Größter Tiefgang 1,00 m
Antriebsmotoren: MWM RHS 518 A 2 x 220 PS
Geschwindigkeit 38 Km
Bewaffnung 2 x 2 US MG Cal 50)
   

Beschreibung

Langgestreckter Bootskörper in Rundspantbauweise mit stark gerundetem Vorsteven und Spiegelheck. Der Bootskörper mit inneren Konstruktionsteilen und Aufbauten war überwiegend aus Stahl, wo aus Festigkeitsgründen möglich auch aus Leichtmetall -, in teils genieteter, teils geschweißter Ausführung gefertigt. Der Rumpf war durch 4 wasserdichte Schotten in 5 Abteilungen unterteilt.

Besatzung

1 Feldwebel Bootskommandantenfeldwebel und Gruppenführer
1 Unteroffizier Bootssteuermannunteroffizier
1 Unteroffizier Bootsmaschinenunteroffizier
1 Hauptgefreiter Bootsmaschinist
1 Soldat Flusspionier
1 Soldat Flusspionier und Feldkoch
1 Soldat Flusspionier und Sprechfunker

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